Dienstag, 15. Mai 2012

Sicherheit in der Cloud nach Experteneinschätzung oft nicht ausreichend

Die Experten vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) haben verschiedene Cloud-Dienste unter die Lupe genommen und kritisieren dabei die Sicherheit vieler Cloud-Anbieter.

Beim Thema Sicherheit konnte kein Anbieter die Sicherheitsanforderungen völlig gerecht werden, so das Ergebnis einer Studie. Neben Platzhirsch Dropbox wurde die Sicherheit von den Cloud-Diensten Mozy, CloudMe, CrashPlan, Ubuntu One, TeamDrive, und Wuala überprüft.

Die Tester bemängeln vor allem technische Unzulänglichkeiten bei der Datenverschlüsselung und Absicherung der Kommunikation, sowie Schwachstellen in der Benutzerführung. Diese Mängel können sogar dazu führen, dass sich sensible Daten mit Suchmaschinen finden lassen.


Für manche private Nutzung mag der eine oder andere Dienst ausreichen", so Michael Waidner vom Fraunhofer-Institut. "Bei sensiblen Unternehmensdaten sollte man aber lieber genau überlegen, ob die Sicherheitsvorkehrungen ausreichen", so das Fazit nach Abschluss der Untersuchung.

Die Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: winfuture.de

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