Freitag, 10. Februar 2012

Möglichkeiten der Datei-Synchronisation

Für einen effektiven Arbeitsprozess spielt der Austausch von aktuellen Dateien in vielen Unternehmen eine immer bedeutendere Rolle, denn die Datenflut nimmt heutzutage stetig zu. Wichtige Dateien sollen den Mitarbeitern sofort und von überall aus zur Verfügung stehen. Aber nicht nur im Berufsleben, auch der Privatanwender möchte seine Dateien nicht mehr müheselig per USB-Stick oder externer Festplatte zwischen unterschiedlichen Geräten abgleichen, sondern jederzeit verfügbar haben.

Wenn es um die Synchronisation von Dateien geht, hat der Anwender die Qual der Wahl. Auf der einen Seite gibt es Cloud-Lösungen von großen Unternehmen wie Apple, Microsoft, Google oder das bekannte Dropbox. Auf der anderen Seite ermöglichen auch Synchronisationsprogramme oder eigene Serverlösungen den unkomplizierten Datenaustausch.

Synchronisation per Cloud

Cloud-Dienste wie Dropbox sind derzeit in aller Munde und ermöglichen den bequemen Datenaustausch von  Dokumenten, Fotos, Musikstücke, Kontakte oder Anwendungen über das Internet. Eine entsprechende Installation auf den Geräten vorausgesetzt, stehen die gespeicherten Dateien sofort auf allen anderen internetfähigen Geräten wie Computer, Smartphone oder Tablet-PC zur Verfügung. Zusätzlich können die Dateien bei vielen Diensten einfach und schnell per Webbrowser abgerufen werden. Der Vorteil der Cloud-Lösung liegt klar auf der Hand: Auf jedem Gerät sind immer die aktuellen Daten verfügbar, die Kosten für den Datenaustausch über einen Cloud-Dienst sind für den Anwender zudem sehr kalkulierbar, bis zur einer gewissen Speichergröße ist der Dienst bei vielen Anbietern sogar komplett kostenlos, die Installation und Handhabung ist einfach und die Cloud bietet dem Anwender einen sofortigen Einstieg in die Welt der Datensynchronisation.

Allerdings hat die Cloud-Lösung auch Nachteile: Wer Daten auf fremde Server speichert, gibt zwangsläufig die Kontrolle seiner sensiblen Daten aus der Hand. Gerade für Unternehmen ist dies ein kritischer Punkt, denn hier spielen Aspekte wie Datenschutz und Datensicherheit eine immense Rolle. Der Cloud-Betreiber sollte deshalb, besonders wenn es sich um die Synchronisation sensibler Daten handelt, mit größter Sorgfalt ausgewählt werden. 

Alternativen zur Cloud-Lösung

Als Alternative zur Cloud-Lösung eignen sich Synchronisationsprogramme oder eine eigene Serverlösung. Ein eigener Server hat den Vorteil, dass der Anwender die Kontrolle über den Rechner und die Daten behält. Allerdings sind eigene Serverlösungen teuer und aufwendig in der Einrichtung und Wartung. Eigene Serverlösungen kommen daher meist auch nur in größeren Unternehmen zum Einsatz.

Für kleinere Unternehmen, die sich keinen eignen Server leisten können und nicht per Cloud synchronisieren möchten, eignen sich Synchronisationsprogramme. Synchronisationsprogramme sind günstig in der Anschaffung und nehmen den Datenaustausch zum Beispiel über das lokale Firmennetzwerk oder aber auch direkt über das Internet vor. Außerdem gelten Synchronisationsprogramme als sicher, denn eine Zwischenspeicherung auf fremde Server wie bei der Cloud-Lösung findet hier in den meisten Fällen nicht statt. Auch für Privatanwender sind Synchronisationsprogramme eine kostengünstige und unkomplizierte Alternative des
Datenaustauschs.

Daneben gibt es eine Reihe von Programmen, die sich auf die Synchronisation bestimmter Daten spezialisiert haben. Dazu zählen Synchronisationsprogramme für Microsoft Outlook wie z.B. SimpleSYN, die E-Mails, Termine, Kontakte und Notizen auf jedem Rechner aktuell halten. Besonders für viele Unternehmen stellt die Outlook-Synchronisation in der digitalen Arbeitswelt eine zentrale Rolle dar. Im Gegensatz zum Exchange-Server sind Sync-Tools für Outlook kostengünstig und sparen Zeit und Geld für Wartung und Administration.

Fazit: Um Dateien auf seinen Geräten synchron zu halten, gibt es heutzutage unterschiedliche Lösungsansätze. Ob jemand den Datenaustauch per „Cloud“ favorisiert, ein Synchronisationsprogramm verwendet oder sogar einen eigenen Server zum Datenabgleich nutzt, hängt in erster Linie von den jeweiligen Anforderungen, Art der Dateien und natürlich den Kosten ab.  Zusätzlich spielen Punkte wie Datensicherheit und Datenschutz eine große Bedeutung bei der Auswahl des richtigen Dienstes.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen